Ausgrenzung von Homosexuellen
Papst wirbt für Entschuldigung

Rom. Die katholische Kirche sollte sich nach Ansicht von Papst Franziskus für die Ausgrenzung von Homosexuellen entschuldigen. Der Katechismus der Kirche schreibe vor, dass sie nicht diskriminiert werden dürften, sondern respektiert und seelsorgerisch begleitet werden müssten, sagte er am Sonntagabend auf dem Rückflug aus Armenien vor mitreisenden Journalisten.

Franziskus nannte auch weitere Gründe für die Kirche, sich zu entschuldigen, so etwa bei Armen und bei ausgebeuteten Frauen und Kindern. Ebenso müsse sie sich dafür entschuldigen, dass sie Waffen gesegnet habe. In der Pressekonferenz an Bord des Flugzeugs wiederholte der Papst zudem seine Aussage vom Juli 2013: Wenn eine Person homosexuell veranlagt sei, guten Willens sei und Gott suche, "wer sind wir, über sie zu urteilen?" Man dürfe Homosexuelle nicht aus "ideologischen Motiven" verurteilen.
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