Bachmann feiert Comeback bei Pegida
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Dresden. (dpa) Einen Monat nach seinem Rückzug von der Führungsspitze der Pegida-Bewegung ist Lutz Bachmann zurück. In geheimer Wahl sei beschlossen worden, "dass Lutz weiter als einer von drei Vorständen fungiert", teilte der Verein auf seiner Facebook-Seite mit. Laut "Bild"-Zeitung wurde er zum Vereinschef bestimmt. Bachmann, Mitgründer der Pegida und über Monate das Gesicht der Dresdner Islamkritiker, war über die Veröffentlichung eines Fotos mit "Hitler-Bärtchen" und menschenverachtenden Beleidigungen gegen Ausländer gestolpert.

Minister plant Aus für Küken-Tötung

Bonn. (epd) Der Deutsche Tierschutzbund unterstützt die Initiative von Bundeslandwirtschaftminister Christian Schmidt (CSU), die massenhafte Tötung männlicher Küken künftig zu verbieten. Das Kükentöten sei ein eklatanter Verstoß gegen das Tierschutzgesetz, erklärte der Verband in Bonn. Es sei erfreulich, dass nun endlich auch auf Bundesebene über ein Konzept zur Beendigung der massenhaften Tötungen männlicher Küken nachgedacht werde. Schmidt hatte angekündigt, noch vor Ostern einen realistischen Zeitplan zum Ausstieg aus der Küken-Tötung vorzulegen. Nach Angaben des Deutschen Tierschutzbundes werden jedes Jahr rund 45 Millionen männliche Eintagsküken getötet.

Bosbach denkt an Rückzug

Berlin/Norderstedt.(dpa) Der CDU-Politiker Wolfgang Bosbach (62), bekannt für sein Nein zu Griechenland-Hilfen, erwägt wegen der möglichen erneuten Verlängerung des Hilfsprogramms seinen Rückzug aus der Politik. "Es fällt mir schwer, immer wieder gegen die eigene Fraktion zu stimmen", sagte Bosbach am Montag in Norderstedt bei Hamburg bei einer Klausur der schleswig-holsteinischen Landtagsfraktion. Auch bei der Verlängerung des Hilfsprogramms könne er sich kaum vorstellen, im Bundestag zuzustimmen. "Ich möchte nicht ständig gegen den Kurs der Regierung stimmen, nicht als Quertreiber gelten", erklärte Bosbach.

Erste rot-grüne Verhandlungsrunde

Hamburg. (dpa) Gut eine Woche nach der Bürgerschaftswahl in Hamburg haben SPD und Grüne Koalitionsverhandlungen aufgenommen. "Es waren sehr gute, konstruktive Gespräche", sagte Bürgermeister Olaf Scholz nach dem ersten rund zweistündigen Treffen im Rathaus. SPD und Grüne waren direkt in Verhandlungen eingetreten. Auf eine sonst übliche Sondierungsrunde verzichteten sie.
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