Badische Zeitung
Pressestimmen

Die Zeitung aus Freiburg kommentiert zu den steigenden Kassenbeiträgen für Arbeitnehmer:

Selbst wenn der Beitragsanstieg im nächsten Jahr noch moderat ausfallen mag, zeichnet sich für die nähere Zukunft ein dickes Plus ab. Schließlich hat Schwarz-Rot eine Reihe von Änderungen beschlossen, die mit kräftigen Mehrausgaben verbunden sind - Mehrausgaben, die keineswegs alle Unfug sind. Wer mehr Pflegekräfte in die Kliniken bringen will - und dieser Wunsch ist jahrelang von allen Seiten laut geworden -, kann nicht klagen, wenn dafür mehr Mittel bereitgestellt werden.

Ludwigsburger Kreiszeitung

Die Zeitung befasst sich mit den steigenden Kassenbeiträgen:

Klinikreform, Präventionsgesetz - in den letzten Monaten gab es viel Bewegung. Allerdings darf auch hier zum Teil an einer positiven Wirkung gezweifelt werden. Das dürfte die Akzeptanz von Beitragssteigerungen nicht beflügeln. Zumal die auch noch von den Arbeitnehmern allein zu schultern sind. Fazit: Selbst unter Ausschöpfung sinnvoller Einsparmöglichkeiten sind Mehrbelastungen künftig unvermeidlich. Aber es sollte auch gerecht dabei zugehen. Die Arbeitgeber müssen bei der Finanzierung wieder mit ins Boot.

Lausitzer Rundschau

Das Blatt aus Cottbus meint zu den Beiträgen für Krankenversicherte:

Politisch war es zweifellos ein Fehler, einen allgemeinen Beitragssatz scheinbar auf ewig festzuschreiben und die Arbeitgeber damit von allen Belastungen darüber hinaus zu verschonen. Dabei sind die Arbeitskosten in der Vergangenheit auch ein Druckmittel der Wirtschaft gewesen, um die Ausgaben der Krankenversicherung im Zaum zu halten. Nun, da die Kostendynamik im Gesundheitswesen wieder verstärkt zum Thema wird, müssen Arbeitnehmer und Arbeitgeber bei der Finanzierung wieder gemeinsam ins Boot.
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