Barack Obama will die Wogen in Texas glätten
Mit Bush an der Seite

Dallas. Die Lage in den USA bleibt nach Protesten und Festnahmen vom Sonntag angespannt, hat sich aber zum Beginn der neuen Woche etwas beruhigt. In zahlreichen Städten waren Tausende gegen Polizeigewalt auf die Straße gegangen, dabei kam es vonseiten der Demonstranten und der Polizei zum Teil auch zu Gewalt. Dallas bereitet sich auf eine große Gedenkfeier vor, zu der heute US-Präsident Barack Obama gemeinsam mit seinem Vorgänger George W. Bush erwartet wurde. Dieser gemeinsame Auftritt ist ungewöhnlich. Er unterstreicht die Bemühungen, ein Land zu beruhigen, das nach den Morden an fünf Polizisten in Dallas und ihnen vorangegangenen tödlichen Polizeischüssen auf zwei Schwarze aufgewühlt ist.

Unterdessen wird in Texas im Fall eines Schwarzen ermittelt, der von der Polizei am Samstag in Houston getötet worden war. Es gibt widersprüchliche Angaben dazu, ob der Mann eine Waffe trug oder unbewaffnet die Hände hob, als er erschossen wurde. Der Heckenschütze von Dallas hat nach neuen Angaben der Polizei neun Polizisten verletzt. Dazu kommen zwei verletzte Zivilisten. Bisher hatte die Polizei von fünf toten und fünf verletzten Polizisten gesprochen.
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