Beata Szydlo

Ihr Wahlspruch "damy rady" (in etwa: Wir schaffen das) erinnert an Bundeskanzlerin Angela Merkel. Auch der Aufstieg von Beata Szydlo in der nationalkonservativen polnischen Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) erinnert teilweise an die ersten Jahre der CDU-Chefin: Als "Mädchen" unterschätzt und plötzlich ganz oben. Nun wird Szydlo wohl Regierungschefin. "Niemand wird als Premier geboren", sagte sie über die künftige Rolle. "Aber ich glaube, dass wir das meistern."

Die Tochter eines Bergarbeiters hat das Ethos harter Arbeit verinnerlicht. Kumpelhaft zeigt sich die brünette 52-Jährige mit dem burschikosen Kurzhaarschnitt im Kreis der Parteikollegen ihrer nationalkonservativen Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS), in der sie eine der Vize-Vorsitzenden ist. Die studierte Kulturmanagerin ist verheiratet und hat zwei erwachsene Söhne.

Als Kind habe sie lieber mit den Jungs Fußball gespielt, statt mit anderen Mädchen Zeit zu verbringen, verriet sie in einem Interview. Dem Parteivolk stellte sie sich als Spitzenkandidatin in James-Bond-Manier vor: "Mein Name ist Szydlo - Beata Szydlo. Ich habe meine eigene Meinung." (dpa)
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