Berlin, Paris und Rom beschließen Zusammenarbeit
Prestigeprojekt Eurodrohne

Deutschland, Frankreich und Italien wollen bis zum Jahr 2025 eine bewaffnungsfähige Drohne entwickeln. Die Verteidigungsminister der drei Länder starteten das voraussichtlich milliardenschwere Prestigeprojekt am Montag in Brüssel mit der Unterzeichnung einer ersten Absichtserklärung.

"Ziel der Eurodrohne ist, dass wir europäisch selber entscheiden, was wir aufklären, wo wir die Eurodrohne einsetzen und wie wir die Eurodrohne einsetzen", sagte Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU). Es sei zudem wichtig, das entsprechende Fachwissen und die Spitzentechnologie in Europa zu haben. Bisher müssen die Europäer Kampf oder Aufklärungsdrohnen in den USA oder Israel einkaufen. In einer ersten Projektstufe soll nun bis Ende 2017 mit einer Studie geklärt werden, was die Drohne genau können soll. Bisher gibt es nur vage Vorstellungen: Die Eurodrohne soll 5000 bis 15 000 Meter hoch fliegen, sich 24 Stunden oder sogar länger in der Luft halten und Waffen tragen können.
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