Berlin spielt angeblich keine Ausstiegs-Szenarien durch
Athen auf Kurs halten

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich zuversichtlich geäußert, dass Griechenland auch nach der vorgezogenen Parlamentswahl Ende Januar in der Euro-Zone bleibt. "Wir haben eine riesige Strecke des Weges zurückgelegt, und ich habe überhaupt keinen Zweifel, dass wir auch den Rest dieser Strecke gemeinsam zurücklegen werden", sagte sie am Mittwoch nach einem Treffen mit Großbritanniens Premierminister David Cameron in London.

Die Bundesregierung und sie selbst hätten ihr Handeln immer danach ausgerichtet, dass Griechenland in der Euro-Zone bleibe. Ihr Regierungssprecher hatte zuvor Berichte zurückgewiesen, wonach im Kanzleramt Strategien für einen möglichen Austritt Griechenlands aus dem Euro durchgespielt würden. Die Bundesregierung beteilige sich nicht an Spekulationen, schon gar nicht an Spekulationen über ein mögliches Ausscheiden eines Euro-Landes.

"Ich kenne auch solche Ausarbeitungen nicht", sagte Seibert und betonte nach einer Kabinettssitzung: "Für uns und unsere europäischen Partner stellt sich doch jetzt eigentlich nur die Frage: Wie können wir es schaffen, dass unser Euro-Partner Griechenland weiterhin diese Programme erfolgreich abschließt." Nach Informationen der "Zeit" wird in Berlin und Brüssel sondiert, wie ein Kompromiss mit Syriza-Führer Alexis Tsipras aussehen könnte.
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