Berliner Zeitung
Pressestimmen

Die Zeitung meint zu den Plänen für mehr Panzer im Bundeswehr-Arsenal:

Die Bundeswehr muss nicht nur auf dem Papier ihr Territorium oder das Nato-Gebiet verteidigen können. Sie muss es auch in der Praxis. Deshalb holt Ursula von der Leyen die verstaubten Panzer aus den Depots. Aber Vorsicht: Mehr als Symbolpolitik ist auch das nicht. Zur wirklichen Landesverteidigung ist die Truppe damit sowenig in der Lage wie Russland zu einem Angriff auf den Rest Europas. Aber beide Seiten üben sich wieder in altem Denken. Der Drohung folgt die Gegendrohung und umgekehrt. Daraus folgt kein Krieg, aber eine neue Rüstungsspirale.

Mannheimer Morgen

Die Zeitung schreibt zur Bundeswehr-Bewaffnung:

Zunächst einmal muss die Frage beantwortet werden, was die Truppe tatsächlich können muss und was sie dafür braucht ... Auf jeden Fall dürfte das Prinzip "Breite vor Tiefe" beendet sein. Weniger Leute und weniger Material unter Beibehaltung der militärischen Fähigkeiten - das kann auf Dauer eben nicht funktionieren. Vor der Ministerin liegt ein langer und zudem wohl auch noch teurer Weg. Die Zeit der Friedensdividende dürfte vorüber sein.

Mitteldeutsche Zeitung

Das Blatt aus Halle merkt zur Antisemitismus-Debatte an:

Den Zerfall der Republik in Reviere, in denen sich einzelne Gangs aufführen, als hätten sie darüber zu entscheiden, wer hier leben darf und wer nicht, dürfen wir nicht hinnehmen. Es ist Platz für alle. Überall. Wenn Josef Schuster uns die Reviere nennt, wo er vom Tragen der Kippa abrät, dann sollten wir uns zusammentun, die Kippot aus unseren Taschen nehmen, sie aufsetzen und an einem schönen Tag - lass es einen Sonntag sein - an der Kiezpolizei vorbei, lachend durch die Straßen dieses Bezirks ziehen ...
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