Berliner Zeitung
Pressestimmen

Die Tageszeitung aus Berlin befasst sich mit dem Drogenmissbrauch am Arbeitsplatz.

Der Song "Mothers little helper" war eine Anspielung auf den alltäglichen Drogenkonsum seiner Zeit. Runterkommen und Draufsein wurde zur Geisteshaltung eines gesellschaftlichen Milieus, das sich um die gesundheitlichen Gefahren des Drogenkonsums wenig scherte. Die Motive mögen sich verändert haben, die Probleme bleiben. War der Drogenkonsum in den 60er-Jahren eine Verheißung, um der vermeintlichen Langeweile zu entkommen, gilt heute wohl die Devise, nicht den Anschluss im Beruf zu verpassen.

Wedomosti

Zu den Äußerungen von Kremlchef Wladimir Putin zur Annexion der Krim schreibt die russische Tageszeitung:

Mit seinem Auftritt in dem Film "Krim. Der Weg nach Hause" hat Wladimir Putin eine neue Stufe der Selbstisolierung Russlands eingeleitet ... Denn in dem Dokumentarstreifen gab es Neues: die Einverleibung der Krim war eine Spezialoperation, die Putin selbst von Hand gesteuert hat. ... Und für den Fall eines Eingreifens des Westens wurden nicht zuletzt die Atomwaffen in Bereitschaft versetzt. Damit hat Putin innerhalb eines Jahres seine Darstellung der Operation Krim deutlich verändert. Immerhin behauptete er am 4. März 2014 noch, dass es keine russischen Soldaten auf der Halbinsel gebe und alles nur "Selbstverteidigungskräfte" seien ... Diese Äußerungen zeigen auch, dass Putin die Meinung der USA und Europas schon gar nicht mehr interessiert. Vielmehr ist nun die Entscheidung gefallen, sich vom Westen zu verabschieden.

Kölner Stadt-Anzeiger

Die Zeitung meint zum Treffen von Angela Merkel und Petro Poroschenko in Berlin:

Offiziell waren der ukrainische Präsident Petro Poroschenko und Kanzlerin Angela Merkel voll des Lobes für einander. Aber es geht wohl nicht fehl, wer annimmt, dass es kein Übermaß an Höflichkeitsfloskeln war, das die Begegnung der beiden in Berlin in die Länge gezogen hat. Deeskalation ist das Gebot der Stunde. In der Ukraine, in Moskau, in Brüssel, in Washington. Merkel bemüht sich darum mit der ihr eigenen Frustrationstoleranz. Ihr Einfluss auf Putin ist begrenzt. Ihr Einfluss auf Poroschenko sollte größer sein.
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