Bistümer nehmen mehr Steuern ein

(dpa/gib) Trotz sinkender Mitgliederzahlen verzeichnen die großen Kirchen in Deutschland steigende Steuereinnahmen. Die größte katholische Diözese, das Erzbistum Köln, meldet für das laufende Jahr einen Zuwachs von fünf Prozent. Im vergangenen Jahr hatte das Erzbistum knapp 804 Millionen Euro eingenommen. Im Bistum Regensburg sind die Kirchensteuereinnahmen des Jahres 2015 noch nicht abschließend zu übersehen, teilte Bistumssprecher Clemens Neck am Freitag mit. 2014 lag der Haushalt des Bistums bei 371,5 Millionen Euro. Davon stammten 286,1 Millionen Euro aus der Kirchensteuer. "Wir gehen derzeit davon aus, dass die Kirchensteuereinnahmen wegen der aktuell guten Wirtschaftslage gegenüber dem Vorjahr steigen werden", erklärte Neck. Voraussichtlich im März werde das Bistum die Zahlen veröffentlichen. Auch bei den evangelischen Kirchen gibt es höhere Einnahmen. "Die Kirchensteuer entwickelt sich besser als die Zahl der Gemeindemitglieder", sagt der EKD-Finanzexperte, Friedrich Vogelbusch.
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