Blutspendetermine in Tiefenbach
Stadtrat

Filmprojekt zum Thema Sterben

Schönsee. (ptr) Thomas Schiller äußerte sich bei der Sitzung zum BR-Filmprojekt mit dem Titel "Endstation", welches Studenten der Münchner Filmhochschule in Schönsee umsetzen wollen. Ein Trailer des entstehenden Films, der 30 Minuten dauern wird, wurde kürzlich im Hutschahaus gezeigt. "Die Message des Titels befremdet mich", meinte Schiller, "Endstation bedeutet, dass man bei uns schön sterben kann. Doch wo bleiben unsere touristischen Schönheiten?" Die Bürgermeisterin bemerkte, dass die Stadt keinen Einfluss auf den Film habe. Im übrigen seien die Studenten davon begeistert, wie in der Region mit dem Thema Tod umgangen wird.

Reaktion

"FWG wollte Zeichen setzen"

Schönsee. (ptr) "Der Stadtrat hat die Gelegenheit verpasst, ein politisches Zeichen zu setzen. Ein Votum gegen die Nutzungsänderung hätte zwar juristisch nichts bewirkt. Gleichzeitig wäre der Nature Community deutlich aufgezeigt worden, dass ihre Visionen nicht bei allen Bürgern willkommen sind." Diesen Aspekt zur Bauvoranfrage "Nutzungsänderung für Hotel und Ferienanlage St. Hubertus", zu welcher der Stadtrat am Dienstag mit drei Gegenstimmen das gemeindliche Einvernehmen gab (siehe Bericht in der Donnerstags-Ausgabe) will FWG-Sprecher Thomas Schiller nochmals deutlich hervorheben. Für das Vorhaben, auf über 100 Menschen in Schönsee anzuwachsen, hätte die Community dann auch nicht mit der Zustimmung des kommunalen Parlaments werben können, meint Schiller.

Die FWG Schönsee sei sehr irritiert über die Äußerungen der Bürgermeisterin gewesen: "Birgit Höcherl brachte ihre Verwunderung über die Ablehnung der FWG zum Ausdruck, obwohl der Fraktionssprecher der CSU, Hans Schieber, bereits im Vorfeld über das Abstimmungsverhalten der FWG in Kenntnis gesetzt wurde und versprochen hatte ,seine Leute' darüber zu informieren." Außerdem hatte die Bürgermeisterin in der Sitzung am Dienstag behauptet, die FWG-Stadträte hätten am 20. Januar "sehr euphorisch" auf die Pläne der Nature Community reagiert. "Dies entspricht aber nicht den Tatsachen", stellt Schiller fest.

Kurz notiert

Termin zum Blutspenden

Tiefenbach. Rund 250 000 Bürger sind es bereits. Sie spenden beim BRK-Blutspendedienst, um Menschen zu helfen, die auf diese lebenswichtige Blutspende angewiesen sind. Das tun sie freiwillig und unentgeltlich - aus Solidarität für die Gemeinschaft. Ohne diese Menschen könnte der tägliche Bedarf von 2500 Blutkonserven in Bayerns Kliniken und Praxen nicht gedeckt werden.

Unter der kostenlosen Telefon-Hotline 0800/1194911 oder unter www.blutspendedienst.com können die aktuellen Termine in ganz Bayern nachgefragt werden. Der nächste Blutspendetermin in Tiefenbach findet am Montag, 2. Februar in der Grund- und Mittelschule an der Sonnenstraße von 17 bis 20 Uhr statt. Frauen und Männer von 18 bis 68 Jahren sind eingeladen. Der Blutspendedienst des BRK bietet regelmäßigen Teilnehmern einen kostenlosen Gesundheitscheck an.
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