Bluttat in Weiden: Mutter (74) auf Weg der Besserung - Motiv weiter unklar
Familiendrama: Vater (80) war Augenzeuge der Tat

In diesem Wohnhaus in der Neustädter Straße ereignete sich am Montag die Familientragödie, die zahlreiche Streifenbeamte und Spezialisten bis hin zum Landeskriminalamt auf den Plan rief. Bild: Götz

Weiden. (ps) Auch einen Tag nach der schrecklichen Bluttat in der Neustädter Straße bleibt die Frage nach dem Motiv weiter offen. Ein 43-Jähriger Weidener hatte am Montagvormittag erst seine Mutter mit einer Pfanne am Kopf schwer verletzt und anschließend einen Revolver gegen sich selbst gerichtet. Er starb während des Transports ins Klinikum.

Der 80-jährige Vater des arbeitslosen Apothekers war nach Angaben von Pressesprecher Stefan Hartl vom Polizeipräsidium Oberpfalz Augenzeuge, als sein Sohn die Schusswaffe abgedrückt hat. "Er hatte aber keine Möglichkeit, einzugreifen." Der Revolver Marke Smith & Wesson gehört rechtmäßig dem Vater. Wie der Sohn in den Besitz der Waffe gelangt war, stand am Dienstag aber noch nicht fest.

Gesundheitszustand stabil

Der Gesundheitszustand der Mutter (74) - sie war mit schweren Kopfverletzungen ins Weidener Klinikum eingeliefert worden - hatte sich laut Hartl bis Dienstag stabilisiert. "Sie befindet sich auf dem Weg der Besserung." Weder sie noch ihr Ehemann konnten zum Motiv ihres Sohnes irgendwelche Angaben machen. Die Bluttat hatte sich im Vorfeld offenbar nicht abgezeichnet, verlautet aus dem Polizeipräsidium.

Die Ermittlungen der Spezialisten - unter anderem der Spurensicherung - werden voraussichtlich bis zum Mittwoch andauern. Freunde und Verwandte sollen noch befragt werden, um mehr Licht in diese Familientragödie zu bringen.
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