Botschafter in Pakistan getötet

Beim Absturz eines Militärhubschraubers im nordpakistanischen Himalaya-Gebirge sind die Botschafter Norwegens und der Philippinen ums Leben gekommen. Auch die Frauen des malaysischen und des indonesischen Botschafters, die beiden Piloten und ein Bordtechniker seien bei dem Absturz am Freitag im Nalta-Tal gestorben, teilte die Armee mit. Unter den Verletzten seien die Botschafter Polens, der Niederlande, Rumäniens, Südafrikas, Malaysias und Indonesiens.

Die pakistanischen Taliban (TTP) teilten mit, sie hätten den Hubschrauber abgeschossen. Ziel des Angriffs sei Premier Nawaz Sharif gewesen. Das Verteidigungsministerium gab dagegen technische Probleme im Heckrotor als Absturzursache an. Die Diplomaten waren auf dem Weg zu einer Zeremonie mit Premier Sharif in der Bergregion Gilgit-Baltistan.
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