Brasiliens Präsidentin Rousseff feiert knappen Sieg über das Mitte-Rechts-Lager
Links-Regierung bleibt im Amt

Präsidentin Dilma Rousseff steht weitere vier Jahre an der Spitze Brasiliens. Die Staatschefin musste zwar bis zur letzten Minute zittern. Aber zum Schluss reichte es für die Wiederwahl. Am Sonntagabend (Ortszeit) ließ sie sich in Brasília von ihren Anhängern mit "Olé"-Rufen feiern. Bild: dpa
Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff hat sich in der Stichwahl gegen den Mitte-Rechts-Kandidaten durchgesetzt und sich eine zweite Amtszeit von vier Jahren gesichert. Die 66,jährige, linke Politikern erreichte am Sonntag nach dem vorläufigen Endergebnis 51,64 Prozent der Stimmen. Ihr Gegenkandidat Aécio Neves aus dem Mitte-Rechts-Lager kam auf 48,36 Prozent.

Die knappe Mehrheit der Brasilianer setzte mit der Entscheidung auf Kontinuität im fünftgrößten Land der Erde. Vor allem die Wähler in den ärmeren Landesteilen im Nordosten folgten offenbar der Argumentation Rousseffs, dass mit einem Machtwechsel auch die in den vergangenen zwölf Jahren erreichten sozialen Errungenschaften in Gefahr seien.
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