Breiter Rückhalt für erneute Kanzlerkandidatur
CDU setzt auf Merkel, CSU zögert

"Ich kann mir für den Posten keinen anderen vorstellen als Angela Merkel." Zitat: CDU-Vize-Chefin Julia Klöckner zur K-Frage

Berlin. In der CDU-Spitze gibt es breiten Rückhalt für eine erneute Kanzlerkandidatur von Parteichefin Angela Merkel. Merkel ließ aber auch am Montag im Parteipräsidium offen, ob sie ein weiteres Mal für den Parteivorsitz und die Kanzlerkandidatur zur Verfügung stehe. Das Thema habe in der Sitzung keine Rolle gespielt und werde entschieden, "wenn die Zeit dafür reif ist", sagte CDU-Generalsekretär Peter Tauber anschließend.

Bei ihrem Eintreffen zu der Sitzung hatte CDU-Vize Julia Klöckner mitgeteilt: "Angela Merkel wird wieder antreten als Parteivorsitzende am Bundesparteitag und sie wird dann selbst entscheiden, wann sie verkünden wird, dass sie als Kanzlerkandidatin zur Verfügung steht." Sie selbst könne sich für den Posten "keinen anderen vorstellen als Angela Merkel", ergänzte die rheinland-pfälzische CDU-Chefin. Neben Klöckner plädierten zahlreiche andere führende CDU-Politiker für eine erneute Kanzlerkandidatur Merkels.

Auf die Frage, ob es eine automatischen Verknüpfung des Parteivorsitzes mit der Kanzlerkandidatur gebe, antwortete Tauber: "Eine formelle Verknüpfung gibt es nicht. Aber es mag Ihnen überlassen sein, zu spekulieren, ob es eine gewisse Sinnhaftigkeit in einer Verknüpfung geben mag." CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer wollte sich am Montag zur K-Frage nicht äußern. Er erklärte: "Die CSU wird sich an dieser Diskussion nicht beteiligen. Vereinbart ist, Inhalte vor Personal."

Ich kann mir für den Posten keinen anderen vorstellen als Angela Merkel.CDU-Vize-Chefin Julia Klöckner zur K-Frage
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