Briten gedenken der Opfer des Terrors
Kurz notiert

Prinz William legte Blumen an einer Gedenkstätte im Londoner Hyde Park nieder. Bild: dpa
London.(dpa) Mit Gottesdiensten, Kranzniederlegungen und Schweigeminuten hat Großbritannien am Dienstag der Opfer der Selbstmordanschläge auf U-Bahnen und Busse in London vor zehn Jahren gedacht. Am 7. Juli 2005 hatten vier Attentäter mehrere Sprengsätze gezündet und 52 Menschen in den Tod gerissen. Mehr als 700 Menschen trugen Verletzungen davon. Die Attentäter, die die Bomben in Rucksäcken trugen, wurden von den Sicherheitsbehörden dem Umfeld des Terrornetzwerkes Al-Kaida zugeordnet.

Papst wettert gegen Personenkult

Quito.(KNA) Papst Franziskus hat autoritäre Tendenzen unter Lateinamerikas Regierungen kritisiert. Der Schrei nach Freiheit, der vor 200 Jahren zur Unabhängigkeit der lateinamerikanischen Staaten geführt habe, habe auch heute nicht an Überzeugungskraft eingebüßt, sagte Franziskus am Dienstag bei einem Gottesdienst mit mehr als einer Million Menschen in Ecuadors Hauptstadt Quito. Erfolgreich sei dieser Ruf nur dort gewesen, wo man fortan auf Personenkult und autoritäre Führung verzichtet habe.

Helfer in Sorge um Frieden in Gaza

Berlin/München.(KNA) Ein Jahr nach Beginn des jüngsten Gaza-Krieges warnen Hilfsorganisationen vor einer verlorenen Generation. Die Lage der Bevölkerung habe sich seit dem Ende der 50-tägigen Auseinandersetzungen verschlechtert, erklärten die SOS Kinderdörfer am Dienstag in München. Es sei eine "vergessene Katastrophe, wenn nicht gerade Raketen und Granaten fliegen", sagte der Leiter des SOS-Kinderdorfes Rafah, Samy Ajjour.

Islamisten töten Steinbrucharbeiter

Nairobi.(dpa) Somalische Islamisten haben erneut einen schweren Anschlag im Nachbarland Kenia verübt und 14 Arbeiter eines Steinbruchs ermordet. Elf seien teilweise schwer verletzt worden, teilte Polizeichef Joseph Boinnet mit. Die somalische Al-Shabaab-Miliz bekannte sich zu der Tat.
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