Bund will offenbar Vorgaben für Sportanlagen lockern
Kein "Lärm" beim Kicken

Die Bundesregierung will die strengen Lärmschutzauflagen für den Betrieb von Sportstätten in Wohngebieten lockern. Wie die in Essen erscheinenden "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" (WAZ, Freitagsausgabe) berichtet, prüft die schwarz-rote Koalition eine Reform der Sportanlagen-Lärmschutzverordnung. So soll der Spielbetrieb von Kinder- und Jugendmannschaften künftig nicht mehr als Lärm bewertet werden. Er würde damit Geräuschen gleichgestellt, die Kinder in Wohngebieten machen dürfen und die seit 2011 von Anwohnern nicht mehr beklagt werden können, hieß es. Weiter soll das Verbot für Sportvereine, sonn- und feiertags zwischen 13 und 15 Uhr auf Fußballplätzen zu trainieren oder zu spielen, aufgehoben werden. Bei einer Anhörung im Sportausschuss hat der Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Florian Pronold (SPD), erstmals Korrekturen der Rechtslage angekündigt, wie die Zeitung erklärte. Sie beruft sich dabei auf Teilnehmer der Anhörung.
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