Bundestag winkt Preisbremse in Ballungsräumen durch
Deckel für überhöhte Mieten

Hunderttausende Mieter sollen ab Mitte des Jahres durch eine gesetzliche Preisbremse besser vor überteuerten Mieten und aufgezwungenen Maklerkosten geschützt werden. Nach monatelangem Streit zwischen Union und SPD verabschiedete der Bundestag am Donnerstag die Einführung einer Mietpreisbremse.

In Gebieten mit angespanntem Markt soll sie einen rasanten Anstieg der Mieten begrenzen. Außerdem sollen Vermieter Maklergebühren nicht einfach auf Mieter abwälzen können. Mehrere Bundesländer mit großen Ballungsräumen und Uni-Städten wollen die Neuregelung schnell anwenden. Die Opposition beklagte, sie werde kaum Wirkung haben. Auch von Hauseigentümern und Maklern kam Kritik.

Das Gesetz sieht vor, dass in Regionen mit angespanntem Wohnungsmarkt bei einem Mieterwechsel die neue Miete künftig maximal zehn Prozent über dem ortsüblichen Niveau liegen darf. Wo genau die Preisbremse greifen soll, können die Länder für fünf Jahre festlegen.
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