Bundesverkehrswegeplan
Bund investiert mehr Geld ins Schienennetz als geplant

Berlin. Der Bund will in den kommenden Jahren stärker in den Ausbau des Schienennetzes investieren als bisher vorgesehen. Im Bundesverkehrswegeplan, der heute vom Kabinett beschlossen werden soll, sind bis 2030 nun 18,3 Milliarden Euro für neue Aus- und Neubauvorhaben bei der Bahn vorgesehen. Dies entspricht dem Niveau der Straße, wie die dpa am Dienstag nach der Abstimmung in der Regierung aus Koalitionskreisen erfuhr.

Im ersten Entwurf von März waren für Bundesstraßen und Autobahnen noch 19,3 Milliarden Euro eingeplant und für die Bahn nur 17,2 Milliarden. Eine leichte Umschichtung zugunsten der Schiene ist auch bei den Gesamtinvestitionen von 269,6 Milliarden Euro vorgesehen, die zu 69 Prozent in den Erhalt fließen sollen. Der Anteil der Bahn wuchs im Vergleich zum ersten Entwurf von 41,3 auf 41,6 Prozent. Knapp die Hälfte (49,3 Prozent) der Ausgaben soll in Straßenvorhaben gehen. Der Verkehrswegeplan bündelt rund 1000 Projekte, die aus Sicht des Bundes am dringendsten sind. Nach dem Beschluss des Kabinetts muss der Bundestag noch Ausbaugesetze verabschieden.

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