CDU erwägt Aus für Ökostrom-Förderung
Geldhahn zu

Berlin. In der CDU gibt es nach "Spiegel"-Informationen Überlegungen für einen Ausstieg aus der staatlichen Förderung von Ökostrom bis zum Jahr 2021. Wind-, Solar- und Biogasanlagen müssten finanziell künftig auf eigenen Beinen stehen, zitiert das Magazin aus einem am Dienstag bekanntgewordenen Entwurf für ein Diskussionspapier, in dem Vorschläge für das Wahlprogramm der CDU gesammelt würden.

Es solle ein Konzept erarbeitet werden, wie bis zum Ende der kommenden Wahlperiode die Subventionierung der erneuerbaren Energien auslaufen könnte. Auch der Energie-Branchenverband BDEW fordert eine neue Debatte über mehr Effizienz bei der Umsetzung der Energiewende. In der CDU heißt es, es sei noch nicht entschieden, ob man tatsächlich mit der Forderung, die Ökostrom-Förderung rasch abzuschaffen, in den Wahlkampf gehen werde. Die Grünen werfen der CDU vor, den Ausbau der erneuerbaren Energien ausbremsen zu wollen. "In Wahrheit will die CDU einfach nur das Geschäftsmodell der alten Energiekonzerne und ihrer Kohlekraftwerke retten", kritisierte Fraktionsvize Oliver Krischer laut "Spiegel".
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Dr. Peter Steinbock aus Eschenbach in der Oberpfalz | 30.11.2016 | 23:36  
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