CDU-Herausforderin scheitert in Rheinland-Pfalz
Debakel für Klöckner

Julia Klöckner (CDU). Bild: dpa

Mainz. Malu Dreyer hat es geschafft. Sie ist Siegerin der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz. Die 55-Jährige hat mit ihrer SPD das erreicht, was noch vor Monaten für unmöglich gehalten wurde: Sie hat die CDU mit Hoffnungsträgerin Julia Klöckner (43) in einer rasanten Aufholjagd auf Platz zwei verwiesen - und ihre SPD kann auch nach 25 Jahren weiterregieren. "Heut' wird gefeiert", sagt Dreyer und ist glücklich. Ihr Wahlsieg ist eine Überraschung, obwohl die letzte Umfrage vor der Wahl die SPD bereits leicht vorn sah, aber nicht in dem Ausmaß. Dreyer kann Ministerpräsidentin bleiben, die Frage ist: mit wem? Ihr bisheriger grüner Partner ist abgestürzt. Wahlsieger ist auch die AfD: Sie wird bei der Wahl aus dem Stand zweistellig.

Die SPD hat vor allem mit ihrer Spitzenkandidatin "Malu" gepunktet. Und sie hat nach Ansicht von Politikwissenschaftler Thorsten Faas im SWR von der hohen Wahlbeteiligung profitiert. Für Klöckner ist die Wahl ein Debakel. Ihr zweiter Anlauf, Ministerpräsidentin zu werden, ist gescheitert.
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