Corriere della Sera
Pressestimmen

Die Mailänder Zeitung zur Rolle der Kanzlerin in der Flüchtlingskrise:

Kanzlerin Angela Merkel ist ... die intelligente politische Führerin eines großen Landes, das Interessen, Ambitionen und Projekte hat. Und das vor allem ein großes Bewusstsein für sich selbst und seine eigene Rolle hat, gemeinsam mit der Erinnerung an die eigene Geschichte.

Latvijas Avize

Die lettische Tageszeitung zur Aufnahme der Flüchtlinge:

Berlins politische Entscheidung, achthunderttausend Migranten aufzunehmen, nötigt natürlich Respekt ab, auch wenn humanitäre Erwägungen nicht die einzigen Gründe dafür waren. Deutschland ist an Arbeitskräften interessiert und daran, seine überalternde Bevölkerungsstruktur aufzufrischen.

Gazeta Wyborcza

Die polnische Zeitung schreibt zum selben Thema:

Auf den Bahnhöfen von München und anderen Städten, an denen die Züge mit den Flüchtlingen ankamen, sahen wir das freundliche Gesicht Deutschlands. Mitfühlend, solidarisch, christlich. Das war keine einmalige Bewegung. Seit Monaten kümmern sich Tausende Deutsche um Immigranten. Sie ernähren und kleiden sie, lehren sie Deutsch, bilden sie in Berufen aus, betreuen die Kinder.

Hospodarske noviny

Das Blatt aus Tschechien meint zur eigenen Flüchtlingspolitik:

Nach Ansicht des tschechischen Ministerpräsidenten Bohuslav Sobotka sollte alles getan werden, um zunächst die Lage in den Herkunftsländern der Flüchtlinge zu verbessern, etwa in Syrien. Das ist ein schöner, aber inhaltsleerer Gedanke. Wie soll das bitte gehen, Herr Premier? ... Während die Deutschen mit Hilfe der Österreicher die ... Last der Aufnahme der Kriegsflüchtlinge schultern, träumen unsere tschechischen Politiker weiter vom Ende aller Kriege auf Erden.
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