CSU offenbar mit eigenem Vorstoß in der Rentendebatte
Müllers Modell

Berlin. Die CSU will in der Debatte über eine Rentenreform vorpreschen. Laut "Spiegel" will sie noch im Juli ein eigenes Konzept vorlegen. Der von Sozialministerin Emilia Müller erarbeitete Reformvorschlag sehe unter anderem eine Besserstellung von Eltern bei der Rente vor. Das Rentenniveau solle bis 2030 festgeschrieben werden. Zu einzelnen Inhalten nehme man keine Stellung, sagte ein Ministeriumssprecher in München. Der "Spiegel" zitierte die CSU mit dem Hinweis, es handele sich nicht um ein Konzept, sondern um Eckpunkte. Der Chef der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) in der Union, Karl-Josef Laumann, beharrt auf einem gemeinsamen Konzept. "Ich finde es wichtig, dass die Union eine gemeinsame Rentenpolitik macht", sagte er dem "Tagesspiegel am Sonntag". Der Vorsitzende der Arbeitnehmergruppe der Unionsfraktion, Peter Weiß, nannte es erstrebenswert, sich im Wahlprogramm bei der Rente "gemeinsam zu positionieren".

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