De Standaard
Pressestimmen

Das belgische Blatt schreibt zu Obamas Klimapolitik:

Die USA sind nach China das Land mit dem höchsten CO2-Ausstoß. Der amerikanische Präsident will mit seinen erheblichen Anstrengungen auch andere große Verschmutzer wie China, Brasilien und Indien auf bessere Gedanken bringen. Bislang konnten diese Länder immer leicht erklären, dass sie es nicht nötig hätten, von den USA Lehren anzunehmen. Doch wenn die USA bei der UN-Klimakonferenz im Dezember in Paris plötzlich als der große Bekehrte auftreten, wird der Druck auf die anderen Länder stärker, im Kampf gegen den Klimawandel wesentliche Beiträge zu leisten.

Handelsblatt

Die Zeitung aus Düsseldorf zum gleichen Thema:

Nun schürt auch Obama Erwartungen, die der Gipfel in Paris nicht wird erfüllen können. Denn die USA selbst sind es, die das Hohelied der Klimaschützer nie mitgesungen haben und auch in Paris nicht singen werden: Einen Uno-Klimavertrag mit völkerrechtlich verbindlichen Reduktionsverpflichtungen wird es mit den Amerikanern nicht geben. Auch nicht mit den Chinesen. Alle Selbstverpflichtungen der Europäer waren daher streng genommen für die Katz. Sie haben nämlich niemanden so nachhaltig beeindruckt, dass er mitgezogen hätte. So handelt Obama, wie in den vergangenen Jahren viele andere vor ihm gehandelt haben: Alle setzen auf Symbole, blenden einen Teil der Realität aus und erwecken beim Publikum den Eindruck, sie könnten die Welt verändern. Beim Klimaschutz allerdings ist kein weiterer Bedarf an übertriebenen Versprechungen.

Frankfurter Rundschau

Die Zeitung kommentiert:

Je näher die Pariser Klimakonferenz rückt, desto deutlicher wird, dass die größten Treibhausgas-Emittenten im Dezember ein verbindliches Abkommen zum Schutz der Erdatmosphäre abschließen wollen. Die EU versteht sich als Vorreiterin. China und die USA sind zu substanziellen Zusagen bereit. US-Präsident Obama kündigt nun sogar an, die heimischen Kohleverstromer stärker an die Kandare nehmen zu wollen. Für die Klimakonferenz aber sind die Ankündigungen ein wichtiges Signal: Die größte Volkswirtschaft der Welt macht Ernst mit dem Klimaschutz und forciert den Ausbau erneuerbarer Energien.
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