de Volkskrant
Pressestimmen

Zur Verlängerung der milliardenschweren Anleihenkäufe durch die EZB merkt die niederländische Zeitung an:

Draghi und die EZB können die Fundamente der realen Wirtschaft nicht beeinflussen. Indem sie noch mehr Geld schaffen, können sie höchstens dafür sorgen, dass die Banken genügend Mittel zur Verfügung haben, wenn Unternehmer oder Hauskäufer zwecks Finanzierung an die Tür klopfen ... Während die EZB die Geldpresse noch schneller laufen lässt, steht die US-Notenbank (Fed) kurz davor, einen entgegengesetzten Beschluss zu fassen. Die Amerikaner wollen die Zinsen Mitte Dezember etwas erhöhen. Europa driftet dadurch weiter weg von den USA, wodurch der Kurs des Euro unter Druck bleiben wird. Für die EZB sollte dieser Trend um so mehr ein Grund sein, darüber nachzudenken, wie sie die Geldpresse wieder ausschalten kann.

La Stampa

Zum selben Thema schreibt die Turiner Zeitung:

Nie war es so leicht wie jetzt, sich zu verschulden, nicht seit Einführung des Euro und erst recht nicht, als wir in Italien noch die Lira hatten. Und dennoch, eine zu niedrige Inflation entmutigt weiter Unternehmen wie Verbraucher. Es scheint nicht, dass der EZB der große Wurf gelungen ist, den viele erwarteten.

Märkische Oderzeitung

Zu den Vorgängen bei der Fifa schreibt die Zeitung:

Doch bei allen guten Ideen und Reformen bleiben die handelnden Personen sowie die Vergabe von Großereignissen das Hauptproblem. Hier haben zu wenige Funktionäre zu viel Macht. Sie zeigen sich bereit, ihre Stimmen gegen Geld zu verkaufen. Wozu das führt, haben die Voten der Weltmeisterschaften zu Gunsten von Russland 2018 und Katar 2022 gezeigt, obwohl alles gegen diese Länder sprach.
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