Debatte um drohende Fusionen in Deutschland
Länder-Spiel

Ohne eine Altschuldenregelung für ärmere Bundesländer führt aus Sicht von Saar-Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer kein Weg an einer Neugliederung Deutschlands vorbei. In der "Süddeutschen Zeitung" brachte sie Fusionen mit am Ende nur noch 6 oder 8 statt heute 16 Bundesländern ins Gespräch. "Wir brauchen eine Altlastenregelung im Länderfinanzausgleich", sagte die 52-Jährige und betonte zugleich, dass sie für Länderzusammenschlüsse "keine große Begeisterung" sehe. Andere Regierungschefs widersprachen. Bremens Regierungschef Jens Böhrnsen sagte am Freitag: "Eine Länder-Neugliederung löst keines der aktuellen Probleme." Ähnlich äußerte sich Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) in der "Welt": "Mit wem sollte ... Nordrhein-Westfalen fusionieren?"
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