Der "Patriot"-Einsatz in der Türkei

Im Süden der Türkei sind derzeit rund 250 Bundeswehrsoldaten mit "Patriot"-Flugabwehrraketen im Einsatz. Sie sollen den Nato-Partner Türkei vor Angriffen aus dem Nachbarland Syrien schützen. Ankara hatte 2012 um Unterstützung der Nato gebeten, nachdem im Grenzgebiet der Türkei mehrfach Granaten aus dem Bürgerkriegsland eingeschlagen waren. Ein "Patriot"-Raketenabwehrsystem umfasst ein Radar und acht mobile Startstationen, die an große Lastwagen erinnern. Die Raketen sind bisher nicht zum Einsatz gekommen. Die Nato hatte im Januar 2013 die Raketen in die Türkei verlegt.

Die deutschen Soldaten sind in Kahramanmaras rund 100 Kilometer von der syrischen Grenze entfernt stationiert. Das entsprechende Bundestagsmandat ist bis zum 31. Januar 2016 befristet und erlaubt den Einsatz von bis zu 400 Soldaten mit entsprechender Ausrüstung. (dpa)
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