Der Spiegel
Pressestimmen

Das Hamburger Magazin schreibt zu Ursula von der Leyens Bundeswehr-Manöver:

In dieser Woche endet die Schonfrist für Ursula von der Leyen. Der Verteidigungsministerin wurde fast ein Jahr zugestanden, vielleicht, weil sie die erste Frau in diesem hoch komplizierten Haus ist. ... Mitleid ist fehl am Platze. Ursula von der Leyen wollte dieses Amt. Sie kennt die Risiken und strebt den Preis an, der im Erfolgsfall winkt. Bekommt sie ihr Ministerium in den Griff, hat sie die Vorprüfung für das Kanzleramt bestanden. Man kann ihren Mut also bewundern. Und man muss ihre Ungeduld ebenso fürchten wie ihren Geltungsdrang.

Lübecker Nachrichten

Das Blatt schreibt über die Rolle der Verteidigungsministerin:

Die Bundeswehr wird von der Rüstungsbranche über den Tisch gezogen. Wer jetzt kräht, der Wehretat müsse erhöht werden, hat das Problem nicht verstanden. Es ist schon viel zu viel Geld in schlecht verhandelten und unzureichend beaufsichtigten Rüstungsprojekten versickert. ... Wenn es ihr (Ursula von der Leyen) gelingt, Schneisen in diesen Dschungel aus finanziellen und militärischen Interessen zu schlagen, empfiehlt sie sich für Höheres. Wenn nicht, scheitert sie wie viele ihrer Vorgänger.

Times

Die Londoner Zeitung meint zum Kampf gegen Ebola:

In Westafrika verbreitet sich eine Epidemie mit Todesraten, die an das Mittelalter denken lassen ... Dringend gebraucht wird ein umfassendes internationales Programm, um die Kranken zu behandeln und um zu verhindern, dass der Virus sich auf andere Länder ausbreitet. Doch bis jetzt gibt es keinen solchen Plan. Die westliche Welt muss sehr viel mehr gut ausgebildete Mediziner und Krankenschwestern in die am schwersten betroffenen Regionen Afrikas entsenden. Doch bislang hat Kuba mehr Ärzte geschickt als Großbritannien und Australien zusammen.
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