Der Standard
Pressestimmen

Die österreichische Zeitung kommentiert die Flüchtlingspolitik von Kanzlerin Angela Merkel:

In den zehn Jahren ihrer Kanzlerschaft hat Merkel häufiger moderiert als agiert. Auch in der Flüchtlingsfrage hat sie lange gebraucht, um sich zu positionieren. Jetzt tut sie es mit Verve, es ist zu ihrer Mission geworden. Das unterscheidet ihr Auftreten von jenem während der Griechenland-Krise. In dieser Zeit sah man ihr die Genervtheit an. Das Flüchtlingsproblem sieht sie als ihre persönliche Herausforderung, als Aufgabe, die ihr die Geschichte stellt ... Es scheint Momente im Leben mancher Politiker zu geben, in denen sie genau wissen, was sie zu tun haben - jenseits aller Wahlkalküle. Das ist Führungsstärke, wenn es nicht mehr um die eigene Karriere geht, sondern um das große Ganze.

Main-Post

Die Zeitung kommentiert den Ratgeber für Flüchtling:

Überall auf der Welt gibt es Regelwerke ... Selbst im zivilisiertesten Staatswesen ist hie und da eine Richtschnur nötig, die das Zusammenleben und das Zusammenarbeiten erleichtert. Eines aber dürfen Benimmregeln nicht sein: oberlehrerhaft, arrogant, diskriminierend, verletzend. Leider liest sich der Knigge für die Flüchtlinge in Hardheim genau so.

Leipziger Volkszeitung

Zu den geplanten Rentenerhöhung merkt die Zeitung an:

Noch beruht die Prognose zwar nur auf Schätzungen, aber alles deutet auf ein dickes Rentenplus ab Mitte 2016 hin. Denn die Renten folgen der Lohnentwicklung ... Und da nach aller Voraussicht das Plus im Osten wie in all den Jahren zuvor erneut größer ausfällt als im Westen, kommt auch die Ost-West-Angleichung wieder ein Stück voran. Immerhin. Eigentlich wäre nach 25 Jahren Einheit die Zeit längst reif für eine volle Gleichheit.
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