Der Tagesspiegel
Pressestimmen

Die Tageszeitung aus Berlin kommentiert zu Pegida:

Sich abzugrenzen heißt, Pegida entgegenzutreten. Mit Argumenten. Mit der Widerlegung aller Behauptungen ihrer Führungsclique. Das ist möglich! Nötig ist dazu, alle sachlichen Argumente zu sammeln und bereitzuhalten. Wenn Hass auch, frei nach George Bernard Shaw, die Antwort des Feiglings darauf ist, dass er sich eingeschüchtert fühlt - so müssen alle, die Pegida folgen, gestellt werden, dort, wo sie sind, in der rechten Ecke. Ihrem falschen Gefühl sachlich die Grundlage nehmen: So gibt es die Chance, die Verirrten aus dieser herauszuholen.

Frankfurter Allgemeine

Die Zeitung aus der Bankenmetropole schreibt zur Flüchtlingskrise:

Dresdner Bürger haben eine Antwort gegeben. Sie sind zu Tausenden gegen Radikale und Hetzer auf die Straße gegangen. ... Bürger wie Politik müssen sich auf die Seite der Schwachen stellen, alle Staatsgewalten gegen Unrecht vorgehen und das Recht wahren. Dazu gehört es aber auch, nicht jede scharfe Stimme gegen die Flüchtlingspolitik der ganz großen Koalition als rechtsextrem zu brandmarken. ... Die Verschärfung des Asylrechts täuscht darüber hinweg, dass bestehendes Recht oft schlicht nicht vollzogen wird. Und sie ändert nichts daran, dass es eine Illusion ist, Hunderttausende jedes Jahr kostenneutral zu versorgen und zu integrieren.

Kölner Stadt-Anzeiger

Mit dem Thema Hassbotschaften befasst sich die Zeitung aus Köln:

Es mag sein, dass Hassbotschaften den Regeln von Facebook entsprechen. Aber dann sind diese Regeln das Papier nicht wert, auf dem sie stehen. Tatsächlich geht es um den Schutz der Meinungsfreiheit, aber in einem anderen Sinn, als er den Facebook-Managern vor Augen steht. In einer giftigen Umgebung, in der Rassismus gedeiht und Hass erblüht, ist freie Meinungsäußerung unmöglich. Das nimmt Facebook ungerührt in Kauf.
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