Der Tagesspiegel
Pressestimmen

Die Zeitung aus Berlin schreibt zur Rede des russischen Präsidenten Wladimir Putin an die Nation:

Indem er die Krim in ihrer Bedeutung für Russland religiös überhöht und mit der Wichtigkeit des Tempelbergs in Jerusalem für Juden und Muslime gleichsetzt, hat er die Unumkehrbarkeit der russischen Machtergreifung auf der Schwarzmeer-Halbinsel festgeschrieben.

Süddeutsche

Die "Süddeutsche Zeitung" merkt zu Putins Rede an:

Mit der Annexion der Krim und mit seiner anhaltenden Bedrohungshetorik hat Putin die ohnehin schwierige Lage weiter verschärft. Diese Wirkung war sogar während der Rede am Rubelkurs abzulesen: Den größten Applaus erhielt der Präsident während der ersten Viertelstunde, als er die Ukraine-Politik rechtfertigte und die Konfrontation mit dem Westen beschwor. Es waren die 15 Minuten, in denen der Rubel am Donnerstag die stärksten Verluste erlebte.

Landeszeitung

Das Blatt aus Lüneburg meint zum Auftritt Putins:

Erst war die Sowjetunion pleite, dann zerfiel sie. Für Putin war dies "die größte Katastrophe des 20. Jahrhunderts". Anders als Gorbatschow und Jelzin würde Putin aber nicht bloß zugucken, wie Russland mit einem Winseln untergeht. Er liebt den großen Knall.
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