Deutsche Waffen im Einsatz

Beim Kampf gegen die Terrororganisation Islamischer Staat haben kurdische Kämpfer aus dem Irak nach Informationen der "Bild"-Zeitung erstmals deutsche Waffen eingesetzt. Beim Vormarsch auf die strategisch wichtige Stadt Sumar nahe Mossul hätten Peschmerga-Soldaten am Samstag "Milan"-Raketen auf ein Haus mit IS-Kämpfern abgefeuert, berichtete ein "Bild"-Reporter aus der Kriegsregion.

Ein Mitarbeiter des kurdischen Präsidenten Masud Barsani habe bestätigt, dass das "Milan"-Raketensystem zur erfolgreichen Offensive beigetragen habe. "Bei der Eroberung Sumars und der umliegenden Dörfer sind bisher Dutzende IS-Kämpfer getötet worden. Zwölf Peschmerga-Soldaten sind gefallen, darunter tragischerweise drei Brüder. 15 unserer Soldaten wurden verwundet", sagte der Sprecher laut "Bild".

"Milan" ist Teil der Bundeswehrhilfe für die Kurden im Irak. Die Bundesregierung hatte den irakischen Kurden 500 dieser Raketen sowie 16 000 Gewehre und mehrere Millionen Schuss Munition aus Bundeswehrbeständen zugesagt.
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