Die Konföderierten-Flagge

150 Jahre nach Ende des amerikanischen Bürgerkrieges ist der Streit um die aus dieser Zeit stammende Flagge der konföderierten Südstaaten immer noch aktuell. Immer wieder kommt es vor allem in den elf ehemaligen Staaten der Konföderation zum Streit um den Einsatz des roten Banners mit dem blauen Andreaskreuz. In diesen sowie in vier weiteren Staaten war Sklaverei bis 1865, dem letzten Jahr des Bürgerkriegs, erlaubt. Zu ihnen zählen etwa Florida, Mississippi, Georgia, Alabama, Louisiana, Mississippi und Texas. Für die Gegner steht die Flagge für Unterdrückung der Schwarzen und für die Sklaverei. Befürworter sehen in der Fahne dagegen das Symbol einer stolzen Armee, die unerschrocken gegen eine Übermacht aus dem Norden kämpfte. Südstaatler, die der US-Regierung kritisch gegenüberstehen, nutzen die Flagge auch als Zeichen ihres Protests gegen das Establishment. (dpa)
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