Die Presse
Pressestimmen

Die Wiener Zeitung kommentiert die Flüchtlingspolitik in der EU:

Vom selbst gesteckten Ziel, wenigstens 160 000 Schutzsuchende aus Italien und Griechenland in andere Mitgliedstaaten zu bringen, ist die EU grotesk weit entfernt ... Ihren jüngsten Wirtschaftsausblick hat die EU-Kommission auf eine ... sehr realistische Einschätzung gegründet: Sie rechnet bis Ende 2017 mit der Ankunft weiterer zwei Millionen Flüchtlinge. Offenbar misstraut selbst Brüssel den Potemkinschen Scheinlösungen, mit denen Europas überforderte Politiker Handlungsfähigkeit in der Flüchtlingskrise simulieren und ihre Bürger ruhigstellen wollen. In Wirklichkeit hat das uneinige Europa längst kapituliert.

Mitteldeutsche Zeitung

Zur Lage der Großen Koalition merkt die in Halle erscheinende Zeitung an:

Wann hätte es je eine politische Legitimation für den Zusammenschluss von 80 Prozent aller Abgeordneten in einer Großen Koalition gegeben wenn nicht jetzt, im Angesicht einer gewaltigen kulturellen Umwälzung der Gesellschaft? Versagt die Merkel-Regierung bei dieser Aufgabe, stehen weit mehr als ein paar Prozentpunkte am Wahlabend auf dem Spiel.

Neue Westfälische

Zum VW-Skandal schreibt die in Bielefeld erscheinende Zeitung:

Angst! So einfach lässt sich wohl die Ursache des dramatischen VW-Skandals erklären. Nachdem immer mehr Einzelheiten über den Betrug mit Dieselmotoren und CO2-Emissionen öffentlich werden, wird klar, dass es mit der Unternehmenskultur in der Wolfsburger Autostadt nicht zum besten bestellt ist.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.