Die Presse
Pressestimmen

Nach der Entscheidung der Iren für die Gleichstellung der Homo-Ehe schreibt die in Wien erscheinende Zeitung:

Und schon orten auch im Rest Europas die Befürworter eine gute Gelegenheit. Machen wir doch auch in Deutschland eine Befragung, lassen wir auch in Österreich abstimmen. ... Aber Vorsicht. Denn bei aller Euphorie sollte man eines nicht übersehen: In Irland hat eine Mehrheit über die Rechte einer Minderheit abgestimmt. Und genau das sollte bei einer Volksabstimmung nicht sein, schließlich widerspricht das jeglichem demokratischen Standard.

Rhein-Zeitung

Das Blatt aus Koblenz merkt zu den Diskussionen um die Homo-Ehe an:

Wer politisch mit einer Gottgegebenheit der Ehe als Mann/Frau-Angelegenheit argumentiert, bewegt sich juristisch auf dünnem Eis. Der Kirche bleibt ihre Deutungshoheit für den Ehebegriff unbenommen - sobald sie ihn als Arbeitgeber durchsetzt, ist das schon wieder ein hochproblematisches Minenfeld. Den meisten Kritikern geht es im Kern nur noch um das Adoptionsrecht - und das ließe sich regeln.

Münchner Merkur

Die Zeitung meint zur Debatte nach dem Referendum:

Für viele Menschen impliziert die Ehe einen grundlegenden Unterschied: Mann und Frau gehören dazu, um Kinder als Zukunft unserer Gesellschaft zu zeugen. Deswegen hat die Ehe eine besondere Bedeutung. Das ist die Natur der Dinge und hat nichts mit Diskriminierung oder gar Homophobie zu tun.
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