Die Welt
Pressestimmen

Die Zeitung aus Berlin schreibt zum Zustand der Großen Koalition in Berlin:

Die Euphorie ist aufgebraucht. Sigmar Gabriel ist unberechenbar wie zu den schlimmsten Zeiten. Die sozialdemokratische Politik der Groko hat fatale Konsequenzen, wie man jetzt schon an der boomenden Frühverrentung sehen kann. Ein Weiter-so kann sich das Land nicht erlauben. Die Union hat Angst, sie selbst zu sein. Die SPD ist bei sich, aber erfolglos. Kein Traumpaar.

Schwäbische Zeitung

Das Blatt aus Ravensburg schreibt zum ersten Jahrestag der Krim-Annexion:

Russland entzweit unsere Gesellschaft. Als die Krim vor einem Jahr von russischen Spezialeinheiten überrannt wurde, ahnte niemand, wie sehr Wladimir Putin die westlichen Gesellschaften polarisieren würde. Wichtiger ist doch die Frage, wie die Fehler der Vergangenheit zu vermeiden sind, die Brüssel und Berlin begangen haben. Es gibt viele gute und logische Gründe, gegen Putin und sein aggressives Russland zu sein. Nur, um das zu zeigen, braucht es keinen Kuschelkurs mit ukrainischen Oligarchen wie Präsident Petro Poroschenko. Wenn die Ukraine mit Milliarden Euro ... gestärkt wird, ohne sie zu kontrollieren, wäre das ein schlechtes Zeichen.

Der Tagesspiegel

Die Zeitung aus Berlin meint zur Pflege-Reform:

Wer Pflegebedürftigen helfen will, muss bei den Pflegenden ansetzen. Ihr Beruf muss endlich aufgewertet werden. Die Politik kann dazu beitragen. Sie kann Kassen und Kommunen verpflichten, bei Budgetverhandlungen Tariflöhne zu berücksichtigen. ... Den Rest jedoch müssen die Pflegekräfte selber hinkriegen. Sie sollten sich organisieren, wie die Ärzte auch Pflegekammern installieren. Man stelle sich vor, sie nähmen sich ein Beispiel an den Piloten und Lokführern. Bei einem solchen Ausstand ginge nichts mehr in diesem Land.
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