Die Welt
Pressestimmen

Die Zeitung aus Berlin schreibt zum Hackerangriff auf den Sender TV5 Monde:

Vor allem Europa ist in zweierlei Hinsicht besonders verletzlich für den Netzterror. Einerseits entspricht unser Bild von den Gotteskriegern nicht der Wirklichkeit, sie besitzen nämlich modernstes IT-Wissen und bewegen sich nur moralisch in der Steinzeit. Zum Zweiten herrscht hierzulande eine erschreckende Sorglosigkeit was den Schutz digitaler Infrastruktur angeht.

Frankfurter Allgemeine

Die Zeitung kommentiert den Hackerangriff in Frankreich:

Über die Cyberattacke gegen TV5 Monde kann nur überrascht sein, wer die Terrormiliz ... bisher deshalb unterschätzt hat, weil sie eine Ordnung aus dem siebten Jahrhundert wiederherzustellen vorgibt ... Dabei ist für viele Jugendliche gerade diese Mischung aus Archaischem und Modernem attraktiv.

Süddeutsche Zeitung

Die Zeitung aus München merkt zum Cyber-Angriff an:

Die Weltgemeinschaft hätte sich längst ein verbindliches Regelwerk für den Cyberspace geben ... müssen. Aber ... Amerikaner und Chinesen etwa hacken sich durch die gegnerischen Militärgeheimnisse und würden sich deswegen nie einer höheren Instanz unterwerfen, etwa einem Schiedsgericht der UN für Cyberfälle ... Die Vorzüge von Hackereinheiten für Terrorgruppen jedenfalls sind offensichtlich. Das Cyberspace bietet alle Vorteile der asymmetrischen Kriegsführung: Man kann sich verstecken, man kann aus dem Hinterhalt angreifen, man kann mit wenig viel erreichen. Cyberkrieg ist der neue Guerillakrieg.
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