Die Welt
Pressestimmen

Die Zeitung aus Berlin schreibt zur CSU-Kritik an der Kanzlerin:

Mit seiner Kritik an Angela Merkel versucht Horst Seehofer, auf den Wegen von Franz Josef Strauß zu wandeln. Man mag seinen Kurs nicht teilen.... Dennoch sind Seehofers Einwürfe für das Gefüge der Union und für das Wohl der Parteienlandschaft insgesamt wichtig. Es mag erfreulich für die Kanzlerin sein, immer Schritt mit dem Zeitgeist zu halten, der Union und dem Land aber bekommt es besser, wenn es auch Personen gibt, die als Korrektiv wirken und daran erinnern, dass unsere Volksparteien eigentlich nicht austauschbar sind. Wenn dazu Ärger nötig ist, dann bitte schön.

Passauer Neue Presse

Das Blatt kommentiert die Eröffnung der Familiensynode in Rom:

Der zuletzt hitzig gewordene Streit der kirchlichen Lager hatte sich an einem scheinbar unvereinbaren Gegensatzpaar entfacht: Entweder das Festhalten an der Unauflöslichkeit der Ehe oder aber Barmherzigkeit für wiederverheiratet Geschiedene und andere Lebensformen außerhalb der katholischen Norm. Papst Franziskus hat diesem Streit die Spitze genommen, indem er sich beim Eröffnungsgottesdienst der Familiensynode für beides zugleich starkmachte.

FAZ

Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung meint zur VW-Krise:

Der neuerliche Skandal um manipulierte Dieselmotoren ist in seiner Dimension ungleich größer (als frühere Skandale). Er erschüttert den Konzern in seinem Fundament. Vielleicht liegt darin die Chance. Vielleicht kann Volkswagen zu einem ganz normalen Autohersteller werden. Zu einem Unternehmen, das sich ohne politischen Schutz auf dem Weltmarkt behauptet.
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