Die Welt
Pressestimmen

Die Tageszeitung aus Berlin kommentiert die Misshandlung von Asylsuchenden:

Die Taten der privaten Sicherheitskräfte sind niederträchtig, aber sie sind Einzelfälle. Die Mehrheit der Schutzsuchenden wird unter schwierigen Umständen menschenwürdig behandelt. Wo es einen Missstand gibt, so muss er beseitigt werden. Darüber hinaus darf man sich fragen, warum Vorbestrafte in Sicherheitsfirmen angestellt werden. Sie haben in der Flüchtlingsarbeit genauso wenig zu suchen wie Pädophile im Kindergarten.

Lübecker Nachrichten

Die Tageszeitung schreibt:

An den Pranger gehört ja nicht nur Burbach, sondern das inzwischen beliebte Prinzip, Verantwortung abzugeben. Der Bund reicht sie weiter an die Länder, die an die Kommunen, die an private Betreiber, die private Sicherheitsfirmen beauftragen, für die unqualifizierte Wachleute arbeiten. Ein langer Weg, auf dem dann irgendwann unterwegs Moral und Menschlichkeit auf der Strecke bleiben.

El País

Zum Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) meint die spanische Zeitung:

Die Bombardierung von IS-Stellungen ist keine Anti-Terror-Operation mehr, wie das Weiße Haus sie bezeichnet, sondern ein neuer regionaler Krieg ohne Grenzen. Trotz des ungewissen Ausgangs sah US-Präsident Barack Obama keine andere Wahl, als sich darauf einzulassen. Das Schwerste steht erst noch bevor.
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