Die wichtigsten Ergebnisse des EU-Flüchtlingsgipfels

Beim Sondergipfel in Brüssel haben die europäischen Staats- und Regierungschefs in der Nacht zum Donnerstag über den Kurs in der Flüchtlingskrise beraten. Die wichtigsten Ergebnisse:

Hilfsorganisationen: Syrische Flüchtlinge, die sich in den Nachbarländern des Bürgerkriegslandes aufhalten, sollen besser versorgt werden. Die EU und die Mitgliedstaaten stellen dafür insgesamt eine Milliarde Euro zusätzlich bereit. Es profitiert davon unter anderem das UN-Welternährungsprogramm, das sich um die Ernährung der Flüchtlinge kümmert.

Krisengebiete: Den Nachbarstaaten Syriens mit vielen Flüchtlingen will die Europäische Union finanziell unter die Arme greifen. Geplant ist, dass etwa die Flüchtlingshilfe für die Türkei in diesem und im kommenden Jahr auf insgesamt eine Milliarde Euro aufgestockt wird.

Grenzschutz: Mehr Geld und mehr Personal bekommt die europäische Grenzschutzagentur Frontex, um die EU-Außengrenzen besser zu schützen.

Registrierungszentren: Bis Ende November werden in Italien und Griechenland Flüchtlingszentren zur Registrierung der Migranten eröffnet. Auch Bulgarien erklärte sich bereit, sogenannte "Hotspots" einzurichten. Von dort werden die Flüchtlinge auf die Länder verteilt oder auch zurückgeschickt, sollten sie kein Recht auf Asyl haben. (dpa)
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