Die Zeit
Pressestimmen

Die Wochenzeitung aus Hamburg merkt zur Vorbereitung in Deutschland auf eine mögliche Ebola-Epidemie an:

Auf dem Papier ist Deutschland gut gerüstet. Keinesfalls aber ist dadurch schon gesichert, dass in der Praxis alles reibungslos abläuft. Was geschieht eigentlich, wenn die 50 Betten auf den Isolierstationen voll belegt sind? Katastrophenschutz und Gesundheit sind Ländersache, und der neue Ebola-Beauftragte der Bundesregierung, Walter Lindner, koordiniert zurzeit vor allem die Hilfe für Westafrika. Wäre es angesichts der vielen Unwägbarkeiten nicht nützlich und richtig, den neuen Beauftragten gleich die innerdeutsche Virusabwehr koordinieren zu lassen?

Stuttgarter Nachrichten

Die Zeitung kommentiert:

Umfragen zeigen, dass es viele Bundesbürger bevorzugen würden, wenn in deutschen Kliniken keine Ebola-Patienten mehr behandelt werden. Manche fordern sogar ein Einreiseverbot für Menschen aus Westafrika. Das ist ethisch fragwürdig und trägt auch nicht zur Eindämmung der Epidemie bei. Es gibt hierzulande keinen Grund für hysterische Schlussfolgerungen. Panikmacher gehören als solche hingestellt. Selbst wenn noch weitere Ebola-Fälle Deutschland erreichen, darf die Vernunft nicht auf der Strecke bleiben.

Volksstimme

Die Tageszeitung aus Magdeburg schreibt zu Ebola:

Experten der US-Gesundheitsbehörde rechnen bis Ende Januar 2015 mit 500 000 Infizierten in Westafrika, womöglich werden es noch erheblich mehr. In einer eng vernetzten Welt kann eine weitere Ausbreitung auf andere Kontinente kaum verhindert werden. Beeindruckend ist daher die Tatsache, dass sich bisher mehrere Tausend Deutsche freiwillig gemeldet haben, um mitzuhelfen, die schreckliche Krankheit direkt in Afrika zu bekämpfen.
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