Drei deutsche Opfer von Nizza identifiziert
Traurige Gewissheit

Paris. Fünf Tage nach dem Anschlag von Nizza hat Frankreich eine weitere Verlängerung des Ausnahmezustands auf den Weg gebracht. Der am Dienstag vorgelegte Gesetzentwurf der Regierung soll die Sonderrechte für die Behörden um drei Monate verlängern und ausweiten.

Traurige Gewissheit gibt es über das Schicksal dreier Deutscher: Eine Lehrerin und zwei Schülerinnen aus Berlin sind ebenfalls bei dem Anschlag getötet worden. Das bestätigte Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) nach der Identifizierung der Toten. Die junge Frau und die beiden Mädchen kamen von der Paula-Fürst-Gemeinschaftsschule im Berliner Bezirk Charlottenburg. Sie waren mit dem Abitur-Jahrgang auf Klassenfahrt an der Côte d'Azur. "Wir lassen uns nicht einschüchtern und stehen weiter Seite an Seite mit unseren europäischen und internationalen Partnern gegen Hass, Gewalt und Terror", sagte Steinmeier.

Insgesamt starben bei dem Anschlag neben dem Angreifer 84 Menschen, die nun alle identifiziert sind. Der 31-jährige Tunesier Mohamed Lahouaiej Bouhlel hatte am französischen Nationalfeiertag einen Lastwagen in eine Menschenmenge auf der Strandpromenade von Nizza gelenkt.
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