Dreiergipfel in Italien
Merkel, Hollande und Renzi bestärken sich im Glauben an die EU

Pressekonferenz auf dem Flugzeugträger "Garibaldi": Frankreichs Präsident François Hollande, Italiens Premierminister Matteo Renzi und Bundeskanzlerin Angela (von links) glauben weiter, dass Europa eine Zukunft hat - auch ohne Großbritannien. Bild: dpa

Neapel. Deutschland, Frankreich und Italien wollen die Sicherheit der Europäischen Union in Zeiten von Terrorgefahr und Flüchtlingsandrang auch mit mehr Militärkooperation stärken. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sagte am Montag nach einem Gespräch mit Italiens Regierungschef Matteo Renzi und dem französischen Präsidenten François Hollande auf dem Flugzeugträger "Garibaldi": "Wir spüren angesichts des islamistischen Terrors, angesichts des Bürgerkrieges in Syrien, dass wir mehr für unsere innere und äußere Sicherheit tun müssen." "Europa sollte stärker als heute seine eigene Verteidigung in die Hand nehmen", sagte Hollande. Die Kooperation mit der Türkei in Bezug auf die Flüchtlinge sei richtig, erklärte Renzi. Anders sei es nicht möglich, den Kampf gegen die Schlepper zu gewinnen. "Viele haben gedacht, nach dem Brexit ist Europa am Ende", sagte Renzi. "Aber es ist nicht so." Mancher glaube, Europa sei das Problem. Es sei aber genau umgekehrt: "Wir glauben, dass Europa die Lösung für die schwerwiegenden Probleme unserer Zeit ist."

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