Ehemalige CSU-Fraktionschef Georg Schmid verurteilt
16 Monate auf Bewährung für Georg Schmid

Zwei Jahre nach der Verwandtenaffäre im bayerischen Landtag ist der ehemalige CSU-Fraktionschef Georg Schmid zu einer 16-monatigen Bewährungsstrafe verurteilt worden. Das Augsburger Amtsgericht sprach den 61-Jährigen am Mittwoch des Sozialbetrugs und der Steuerhinterziehung in mehr als 320 Fällen schuldig.

Schmid muss zudem eine Geldauflage von 120 000 Euro an vier gemeinnützige Einrichtungen zahlen. Der ehemalige Spitzenpolitiker hatte seine Ehefrau 22 Jahre lang als Scheinselbstständige in seinem Wahlkreisbüro in Donauwörth beschäftigt, obwohl Parlamentarier ihre Mitarbeiter üblicherweise als normale Angestellte einstellen. Richter Michael Nißl warf Schmid vor, vorsätzlich die Sozialkassen um Beiträge von rund 300 000 Euro betrogen zu haben. (Seite 6)
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