Einparken ohne Fahrer: Gesetzentwurf in Arbeit

Berlin. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) will den Weg für neue Systeme ebnen, mit denen Autos ganz ohne Fahrer einparken können. Dabei könnte man aussteigen, und der Wagen rollt ohne Insassen "im niedrigen Geschwindigkeitsbereich" allein auf einen Platz in einem Parkhaus oder einer Tiefgarage. Das sieht der Gesetzentwurf zur Einführung des automatisierten Fahrens vor.

Geregelt wird darin generell, dass Fahrer sich vom Verkehrsgeschehen und der Steuerung solcher Wagen "abwenden" können, wenn der Computer die Fahrt übernimmt. Der Fahrer muss aber "wahrnehmungsbereit" bleiben, um wieder die Kontrolle übernehmen zu können. Aus haftungsrechtlichen Gründen soll in den Autos eine Art Blackbox aufzeichnen, wann der Computer gesteuert hat und wann der Mensch. Die Daten soll die Polizei bei Kontrollen einsehen dürfen - allerdings nicht komplett, sondern nur im "notwendigen Maß". Allgemein müssen Daten in dem Speichermedium nach drei Jahren gelöscht werden.
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Sigismund Ruestig aus Sulzbach-Rosenberg | 15.09.2016 | 14:20  
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