Emder Zeitung
Pressestimmen

Die Zeitung aus Ostfriesland schreibt zur Lage der FDP:

Nun liegt es an der Partei, ihren neuen Schwung beizubehalten. Die Liberalen müssen jetzt mit Themen punkten. Braucht die Bundespolitik noch die FDP? Vermisst man die Liberalen? Die Welt geht auch ohne die Gelben im Bundestag nicht unter. Das ist eine Erkenntnis der letzten zwei Jahre. Wenn die FDP es irgendwie zurück ins Parlament schaffen will, muss sie sich inhaltlich positionieren. Und zwar nicht mit Guido-Mobil und aufgekratzten Reden über "spätrömische Dekadenz in der Bundesrepublik".

Badische Zeitung

Zur Haltung von Sigmar Gabriel in der BND-Affäre schreibt die in Freiburg erscheinende Zeitung:

Klar ist: Deutschland kann um der eigenen Sicherheit willen auf die Zusammenarbeit mit US-Geheimdiensten nicht verzichten, diese liegt also in deutschem Interesse. Weil dem aber so ist, sollte wohl überlegt sein, bevor man die für eine solche Kooperation geltenden Regeln umstößt. Mit dem Ruf nach Freigabe der Selektoren "ohne Rücksicht auf die USA" mag Gabriel die sonst überlegene Angela Merkel in Bedrängnis bringen. Seriöse Politik in einer Koalition geht anders.

DNA

Die französische Zeitung "Dernières Nouvelles d'Alsace" (Straßburg) kommentiert die Haltung der EU in der Flüchtlingskrise:

Eine europäische Solidarität mit Flüchtlingen existiert nicht. Niemand will die Last der Elenden aufteilen, die unter Lebensgefahr das Mittelmeer überqueren. In dieser geplagten Welt hat Europa kein Gewicht ... Das bringt diejenigen zur Verzweiflung, die an dieses Europa geglaubt haben. Sie denken allmählich, dass ein Referendum über den Verbleib in der EU, wie es der (britische Premier David) Cameron anpreist, kein rein demagogischer Vorschlag ist.
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