Ergebnisse des EU-Gipfels

Flüchtlingszustrom: Ein gemeinsamer Aktionsplan von EU und Türkei soll die Situation der Flüchtlinge im Land verbessern und Grenzen besser sichern. Ankara fordert drei Milliarden Euro Flüchtlingshilfen.

Grenzschutz: Die EU-Grenzschutzagentur Frontex und das Europäische Asyl-Unterstützungsbüro EASO sollen mehr Mitarbeiter bekommen, um Außengrenzen des Schengen-Raums besser zu sichern.

Verteilung: Derzeit werden 160 000 Flüchtlinge umgesiedelt. Deutschland und Schweden fordern einen langfristigen Verteilmechanismus.

Rückkehr: Um schneller über das Bleiberecht von Flüchtlingen zu entscheiden, sollen mehr Registrierungszentren eingerichtet werden.

Großbritannien: Ein Referendum über den Verbleib Großbritanniens in der EU wird konkreter. Premier David Cameron will eine Liste von Forderungen bis Anfang November vorlegen. Dann fällt laut EU-Gipfelchef Donald Tusk der Startschuss für "echte Verhandlungen". (dpa)
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