Erinnerungen an 1989

Die Szenen aus Ungarn erinnern an die Wendezeit vor 26 Jahren. Am 10. September 1989 kündigte Ungarns Außenminister Gyula Horn in den Abendnachrichten an, die noch in Ungarn festsitzenden DDR-Bürger könnten das Land von Mitternacht an in Richtung Österreich verlassen - aus "humanitären" Erwägungen. Die Bundesregierung kennt die Absicht der Ungarn, zunächst aber nicht den genauen Termin. Das Regime in Ost-Berlin ist in seinen Grundfesten erschüttert. In der Nacht zum 11. September öffnet Budapest für DDR-Bürger die Grenze. In den folgenden Tagen und Wochen reisen Zehntausende über Österreich in die Bundesrepublik. Zwei Monate später fällt die Berliner Mauer. (dpa)
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