Erkenntnisse des MAD
Islamisten in der Bundeswehr enttarnt

Berlin. Der Militärische Abschirmdienst (MAD) hat mindestens 20 Islamisten in der Bundeswehr enttarnt. Darüber hinaus würden 60 Verdachtsfälle verfolgt, teilte der Militärnachrichtendienst den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstag) mit. In "islamistischen Kreisen" werde der Dienst in der Bundeswehr befürwortet, um den Umgang mit Waffen zu lernen. Es bestehe die Besorgnis, "dass gewaltbereite Extremisten der Propaganda Folge leisten".

Die Bundesregierung hatte bereits Ende August eine Änderung des Soldatengesetzes beschlossen, die am 1. Juli 2017 in Kraft treten soll. Demnach soll der deutsche Militärgeheimdienst MAD künftig jeden Bewerber für eine Soldatenlaufbahn durchleuchten, um das Einsickern von Dschihadisten und anderen Extremisten in die Truppe zu verhindern. Zudem sollen die Rekruten auf verfassungsfeindliche Bestrebungen überprüft werden.
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