Erschreckendes__Elend im syrischen Madaja
UN-Helfer berichtet von Leid und Hunger

Damaskus. Nach Ankunft der Hilfslieferung im belagerten Madaja hat sich das ganze Leid der Hungerkatastrophe offenbart. "Es gibt keinen Vergleich zu dem, was wir in Madaja gesehen haben", berichtete ein Mitarbeiter des Flüchtlingshilfswerkes der Vereinten Nationen (UNHCR) in Damaskus am Dienstag. 400 Menschen sind nach UN-Angaben fast tot und müssen so schnell wie möglich aus der Stadt gebracht werden. In Madaja selbst gebe es zwar Menschen, aber trotzdem kein wirkliches Leben, erzählte der UN-Mitarbeiter. Der Preis für ein Kilogramm Reis sei auf bis zu 300 Dollar gestiegen. Kinder, Frauen und ältere Männer auf den Straßen sähen "blass, schwach und dünn" aus, erzählte Pawel Krzysiek, Sprecher des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK).

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